Für Sie mag es nur ein kleiner Klick sein, für uns ist es eine große Freude, Sie auf dieser Seite begrüßen zu dürfen.

Wie der Name Truffledigger bereits andeutet, begeben wir uns auf die Suche nach einzigartigen Produkten, die sich in erster Linie durch ästhetisches und zeitloses Design auszeichnen.

Unser Anspruch ist es, Ihnen ein überschaubares Sortiment an erlesenen, handgefertigten Lifestyle-Produkten anzubieten, die ein Gefühl von Beständigkeit und Geborgenheit erzeugen.

Awesome glasses seeing a beautiful Elephant

Abseits überteuerter Markenprodukte, billiger Massenware und Kopien steuert truffledigger.com bewusst gegen den Trend.

Das Truffledigger-Angebot reicht vom Morgenmantel aus Kaschmir über avantgardistisches Spielzeug bis hin zu feinsten Delikatessen. Im Grunde alles zwischen sinnlicher Funktionalität und Freude an gelungenem Design. Unser Motto ist: Suchen und Finden. Und zwar das, was unsere Kunden wirklich begehren.

In diesem monatlich erscheinenden Editorial werden wir Sie nicht nur auf unsere neuesten Ausgrabungen aufmerksam machen, sondern auch auf deren Wurzeln hinweisen. Wo wir oft nur an der Oberfläche buddeln können, wird der eine oder andere von Ihnen sicherlich sehr viel tiefere Kenntnisse haben. Gerne nehmen wir diese auf. Dass wir für Ihre Anregungen, Meinungen und Kritik dankbar sind, versteht sich von selbst. Wir wollen besser werden. Für Sie.

Truffledigger und die Kunst

Dass wir als Truffledigger Kunst lieben, mag Sie nicht überraschen. Dass wir allerdings auch hier etwas ganz Besonderes vorschlagen können, verdanken wir einem Kunstprojekt in Afrika: Die startFOUNDATION in Sambia bildet junge Künstler aus, die ansonsten nie eine Chance hätten, ihr Talent zu entwickeln. Es sind behinderte oder verwaiste Kinder und Jugendliche. Was sich da an kreativer Power in Kunst niederschlägt, verblüfft nicht nur den Kunstverständigen. So haben die Hochbegabten aus 15 000 grünen, gebrauchten Plastikflaschen ein Dorf im traditionellen Stil errichtet, das nachts wie ein Alien-Konstrukt sowohl verzaubert wie zum Nachdenken über Natur und Geist animiert. Einige der besten Künstler Afrikas lehren hier und geben einer ansonsten verlorenen Jugend faszinierende Anstöße, sich zu finden und künstlerisch zu beweisen. Seien es Mandalas, Masken, Land Art – kein Sujet, das nicht auf charmante und unerwartet tiefsinnige Weise den Betrachter anspricht. Dass Truffledigger sich zu einer grundsätzlichen Unterstützung dieses Kunstprojekts entschlossen hat, ist da nur ein konsequenter Schritt.

„It’s a truffledigger life“ heißt auch, sich für die Menschen einzusetzen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens geboren wurden. Dass die Kunst der jungen Sambier dabei von großer Schönheit ist, macht unser Team dankbar.

Von Afrika auf Sonnenbrillen überzuleiten, ist in diesem ersten Editorial wirklich reiner Zufall. Aber ein hübscher.

Die Sonnenbrille

Wenn Mode und Gesundheit zusammenkommen, ist das Design meist schrecklich. Unförmige Schuhe klappern über sterile Krankenhausböden...  Klar, der gesunde Anteil im Designermodus will nicht unseriös wirken und der modische nichts mit Krankheit zu tun haben. 

Die Ausnahme sind Sonnenbrillen. Hier ergänzen sich Schutz und Schönheit. Makulavorsorge trifft auf Bulgari und Prada.

Die 1952 entworfene Wayfarer von Ray Ban, die funktional gesehen nur dazu diente, schädliche Sonnenstrahlen vor den Augen abzuhalten, wurde durch Weltstars wie Marilyn Monroe, Roy Orbinson und James Dean zur Ikone gleich mehrere Generationen. Mit Ray Ban's Aviator sind sie die meist verkauften Augenschützer der Welt.

Es wundert nicht, dass die Inuit die ersten waren, die ihre Augen vor Sonnenstrahlen und reflektierenden Eiskristallen in Sicherheit bringen mussten. Ihre Schneebrillen bestanden aus runden Knochen- oder Holzbrettern, in die schmale Schlitze eingestochen wurden. Sie gingen wohl auch heute als Designobjekte durch. Mal sehen, wer bald auf diese avantgardistische Form zurückkommt.

Kaiser Nero hielt grüne Smaragde vor seine Augen, um bei starkem Sonnenlicht die Gladiatorenkämpfe besser sehen zu können. Durchs lichte Grün besehen, war das Gemetzel dann sicherlich auch noch schöner anzuschauen.

Als der französische Arzt Marie Theodore Fieuzal (1836–1888) dann die schädlichen UV-Strahlen entdeckte,  brauchte es nicht mehr lange bis die ersten Gläser entwickelt wurden, die den UV-Anteil des Lichts wirksam wegfilterten. Das war im Jahr 1905 durch Josef Rodenstock. 

Vielleicht ist es ganz gut, noch einmal daran erinnert zu werden, dass all die vielen Marken, die heute Nasen und Ohren zieren, Schutzbrillen sind bzw. sein sollten. 

Eine ganze Generation wuchs in den Achtzigern mit Sonnenbrillen auf. Man trug sie, wenn man zur Schule ging und auch wenn es dunkel war im Nachtclub. Sonnenbrillen wiesen in diesen Golden Eighties nicht nur darauf hin, dass man von der schnöden Außenwelt bitte nicht belästigt werden möchte. Sie zeigten auch, zu welcher Modewertegemeinschaft einer zählte. Damals mit dem falschen Sonnengestell auf einer Party aufzutauchen, bedeutete zumindest mitleidige Blicke, wenn nicht sogar Platzverweis durch den Modehirsch. 

Fotos von verruchten Celebrities, von lächelnden Mafiosi, von den eigenen Kindern am Strand werden durch wohl gestylte Sonnenbrillen zum Schnappschuss, der hängen bleibt.  Und seien wir einmal ganz ehrlich: unser Gesicht kann durch eine lange Nacht fürchterlich verbraucht aussehen. Die eleganten Bügel hinters Ohr geklemmt, die großen dunklen Scheiben vor die Okuli gehängt und schon sehen wir wieder so interessant aus, dass die nächste Nacht kommen kann. 

Seien Sie uns nicht böse, wenn es den Anschein nach etwas unsubtilem Marketing erweckt: Aber die schönste Kollektion, die unmittelbare Erinnerungen an Reisen nach Afrika hervorruft, die Stil und Grandezza hat und dann auch noch genügend Sanitas berücksichtigt, finden Sie bei uns unter LGR. 

And again: A Truffledigger Life

Tassilo von Sandizell und das Team von Truffledigger